Solidarität mit Billy!

Billy tritt erneut in Hungerstreik. Seinen Text dazu könnt ihr hier runterladen und lesen.

Solidarität ist eine Waffe!

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Wipe out WEF!

Vom 25. bis zum 29. Januar 2012 treffen sich einmal mehr die führenden Vertreter_innen von Wirtschaft und Politik am Weltwirtschaftsforum WEF in Davos.

In Bern findet eine Aktionswoche gegen das WEF statt , teil davon wird die überregionale Demo am 21.01.2012, 14 Uhr Heiliggeistkirche, sein.

Zum Aufruftext

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Solidarität mit Andrea!

In diesen Tagen sitzen wieder revolutionäre Aktivist_innen auf der Anklagebank. Angeklagt von einer Staatsanwaltschaft, die Recht und Gesetz durchsetzen und Gesetzesbrecher_innen brechen will. Menschen, die das Gesetz von Unterdrückung und Ausbeutung, also das Gesetz der herrschenden Klasse, bekämpfen, sind ihr ein Dorn im Auge. Wer sich dieser Herrschaft nicht fügen will, soll spüren, was Demokratie heisst: Pfefferspray, Stockschläge, Bussen, Knast oder Schlimmeres. Mit permanenter Repression wird versucht uns handlungsunfähig zu machen; einzelne Kämpfende werden überwacht, vor Gericht gezerrt, eingesperrt, weil sie diese Welt, in der die Reichen auf Kosten des Proletariats immer reicher und die Armen immer zahlreicher werden, bekämpfen. Gemeint sind nicht die Einzelnen, gemeint sind alle, die wie wir dieses gewalttätige und ausbeuterische System bekämpfen.
Doch wir werden weiter kämpfen, für eine revolutionäre Perspektive, möglichst bald!

Wollen wir es schnell erreichen - Brauchen wir noch dich und dich.
Wer im Stich läßt seinesgleichen - Läßt ja nur sich selbst im Stich.

Solidarität mit Andrea und den Angeklagten vom 17. Januar 2009
BAgR, 21.9.2011, Bern

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In Bewegung bleiben – Kapitalismus abschaffen!

Mitte des 19. Jahrhunderts in Manchester, England: Die Urform des Kapitalismus setzt sich durch. In den Produktionsstätten gilt das Prinzip, aus der Arbeitskraft der Leute das Maximum herauszuholen. Wer unter den physischen und psychischen Belastungen zu Grunde ging, mit dem vorgegebenen Arbeitstempo nicht mithielt, oder am Ende des bis zu 16 Stunden langen Arbeitstages nicht genug Produkte gefertigt hatte, war leicht zu ersetzen. Der Lohn reichte meist nicht für genug Nahrung oder Kleider. Überarbeitung, Obdachlosigkeit, Unfall- und Hungertod waren unmittelbare Bedrohungen.
Diese Epoche ging unter dem Begriff „Manchesterkapitalismus“ in die Geschichte ein. Die Zeiten scheinen längst überwunden. Heute - gut 150 Jahre später - hat sich so einiges verändert, doch im Kapitalismus leben wir noch immer. Und nein, es stimmt nicht, dass der Kapitalismus das beste aller Systeme ist! Dass er auch heute für die Natur und die meisten Menschen schädlich ist, lässt sich leider an unzähligen Beispielen zeigen…
…Die Lohnarbeiter_innen sind gezwungen ein Leben lang ihre Arbeitskraft zu veräussern und müssen dabei (Berufs-)krankheiten, Unfälle und psychische Erkrankungen in Kauf nehmen.
…Die kapitalistische Produktion nimmt auf die Umwelt als Lebensgrundlage keine Rücksicht und zerstört sie zu grossen Teilen. [1]
…Das Dasein als Lohnabhängige bedeutet für viele Menschen ständig abzuwägen, ob ein Bedürfnis befriedigt werden kann oder darauf verzichtet werden muss. Existenzängste gehören zum Alltag vieler Menschen.
…Den herrschenden Gegensätzen dieser Gesellschaft sind die Menschen andauernd ausgesetzt. Die Konkurrenz macht vor niemandem Halt und durchdringt alle Lebensbereiche. [2]
Diese Härten kommen nicht von ungefähr und sind erst Recht nichts Natürliches. Weil im Kapitalismus nach dem Kriterium des Profits produziert wird, bleibt so manches Bedürfnis der Leute auf der Strecke. Und wer kein Geld oder Eigentum hat, kommt in diesem System kaum dazu auch nur ein Bedürfnis zu befriedigen. [3] Für die meisten Leute bedeutet dies ein Leben als Lohnarbeiter_in und abhängige Variabel der Eigentümer_innen über die Produktionsmittel. [4] Und damit die ganze Chose auch ordentlich funktioniert, wacht der Staat mit Gesetz, Gewalt [5] und seinen blauen Repräsentanten_innen. [6]
Dieses System wollen wir nicht! Auch nicht mit irgendwelchen reformistischen Änderungen. Wir wollen eine Wirtschaft, die für die Bedürfnisse der Leute produziert, die Natur nicht zerstört und für jeden genügend hergibt. [7] Wir wollen eine selbstorganisierte, herrschaftslose Gesellschaft.
Wir wissen, dass wir von diesem Ziel noch weit entfernt sind; wir wissen, dass wir viele sein müssen um eine andere Welt zu realisieren und wir wissen vor allem, dass wir dazu die soziale Revolution machen müssen und machen wollen! Darum rufen wir zu dieser antikapitalistischen Kampagne auf. Sie soll einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Menschen Gedanken machen über das System in dem täglich.

http://www.ak-kampagne.ch

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Liebe Genossinnen, liebe Genossen:

Der 10. Antifaschistische Abendspaziergang hat erfolgreich stattgefunden! (Communiqué & Fotos)Reisen Nordsee