AntifaschistInnen zum Faschismus
Faschismus heisst Gewalt: Im Faschismus ist Gewalt ein fester Bestandteil der Ideologie. Dies macht sich sowohl in den hierarchischen Strukturen innerhalb der Faschoszene bemerkbar, als auch in der staatlichen sowie nicht staatlichen Gewaltanwendung und Unterdrückung, die alle tagtäglich immer mehr zu spüren bekommen.
Mensch erinnere sich nur an die Zeit des Hitlerregimes in Deutschland. Bilder dieser Zeit zeigen uns wie menschenverachtend und zerstörerisch solche Strukturen, und die Gewalt die sie ausüben sind. Solche Bilder möchte wohl niemand mehr sehen. Wenn wir faschistischen Tendenzen nicht entschlossen entgegentreten und diese nicht unterbinden wird sich die Geschichte vielleicht schon bald wiederholen.Faschismus heisst Diskriminierung: Die diskriminierenden Grundsätze, die FaschistInnen vertreten, sind eindimensional, abgestumpft und abgestorben. Sie schliessen alle, die nicht ihren engstirnigen Vorstellungen entsprechen aus und beziehen nichts und niemanden mit ein.
FaschistInnen sind RassistInnen, AntisemitInnen, SexistInnen und SektiererInnen. Die Faschos fürchten sich in der grossen Welt des Anderen. Sie sehen sich als Minderheit in einer multikulturellen, offenen und freien Gesellschaft. Dies ist ihr selbstgewählter, täglicher Albtraum, den sie leben. In ihrer Verwirrtheit suchen sie sich Sündenböcke, die für ihre Probleme verantwortlich sein sollen.Faschismus heisst systematische Unterdrückung: Der Faschismus ist konservativ und obrigkeitsgläubig. FaschistInnen gehorchen und führen aus. Ihr Ziel ist der totalitäre Staat. Ihr grösster Wunsch ist es, nicht mehr denken zu müssen. Befehlende und Befohlene im Einklang mit sich selbst sind eine gefährliche Mischung. Ihnen geht es um Macht und Prestige um Führung und Zwang.
Fazit: Faschismus ist niemals eine Lösung für ein gesellschaftliches Problem und wird es auch niemals sein. Er bietet nur oberflächliche und kosmetische Lösungen auf komplexe Fragen, die sich Menschen , die für mehr Gerechtigkeit für Alle kämpfen, stellen.
Was WIR wollen: Der antifaschistische Widerstand richtet sich gegen jede faschistische Struktur. Wir wollen eine selbstverantwortliche, libertäre Gesellschaft, in der Mensch nicht von selbstherrlichen und selbstgerechten, faschistoiden Technokraten in Schranken verwiesen und beherrscht werden. Wir wollen eine von nationalen und klerikalen Systemen und Strukturen losgelöste Gesellschaft, die auf basisdemokratischen Prinzipien beruht. Die Menschheit muss die Verantwortung in die eigenen Hände nehmen, wenn sie sich befreien will, vom tagtäglichen, marktwirtschaftlichen Überlebenskampf, vom kapitalistischen Staat und von jeglicher hierarchischen Struktur.
Wir wollen in einer Welt leben, die es uns möglich macht, Unbekanntes als Bereicherung unserer Gesellschaft wahrzunehmen. Wir wollen uns nicht von einengenden Systemen bestimmen lassen, sondern ein selbstbestimmtes Leben führen.