Bern: Massiver Polizeieinsatz gegen "Kein Biwak im Irak"-Aktion


Bern, 29.3.2003 Communiqué zur "Kein Biwak im Irak"-Aktion

Heute Abend haben ca. 300 Menschen in der Nähe der amerikanischen Botschaft friedlich campiert, um damit gegen die imperialistische Politik der USA zu demonstrieren. Stündlich versammelten sich alle Leute vor den Gittertoren der US-Botschaft um lautstark, aber friedlich ihren Widerstand kundzutun (wirklich friedlich!!).

Praktisch ohne Vorwarnung fing die Polizei gegen 22 Uhr mit einem massiven Aufgebot (ca. 150 Stadt- und KantonspolizistInnen, die Feuerwehr, sowie Krankenwagen in Bereitschaft) das Camp zu umstellen. Weil wir eine Bewegung gegen den Krieg sind, wollten wir dem offensichtlichen Willen der Polizei, einen "Krieg" zu beginnen, nicht nachgeben. Da das Camp friedlich und ohne Zwischenfälle verlief und es somit keinen Grund für ein Eingreifen der "Ordnungshüter" gab, sind wir enttäuscht von der aggressiven und hirnrissigen Haltung und Handlungsweise der Polizei.

Es geht nicht an, dass absolut friedliche Menschen mit Androhung von Waffengewalt daran gehindert werden, ihren Widerstand kundzutun.

Bündnis "Jugend gegen Krieg"