Communiqué zu den Übergriffen von Rechtsextremen in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli in Thun


Werte Medienschaffende

Nach Abschluss des Fussballspiels zwischen dem FC Thun und Servette Genf besuchten zwei jugendliche Fussballfans auf der Suche nach einem geöffneten Lokal das Thuner Selve- Areal. Dabei begaben sich die beiden in die "Bierhalle", kurz bevor diese gegen 01.00 Uhr ihre Pforten schloss. Als sie das Lokal verliessen wurden die beiden völlig grundlos von einer Gruppe von ca. 5 Rechtsextremen angegriffen, die sie mit Schlägen und Tritten traktierten.

Den beiden Opfern gelang zunächst die Flucht, eine Person wurde jedoch mit den Autos bis zur Höhe des "Cherokee" verfolgt, zu Boden gerissen und anschliessend verfolgt und erneut mit Faustschlägen attackiert. Am Bahnhof kam es danach erneut zu Hetzjagden auf die beiden Fussballfans, die darauf die Polizei alarmierten.

Trotzdem patrouillierten einige Rechtsradikale bis tief in die Nach hinein durch Thun. Dieser jüngste Übergriff von Rechtsextremen zeigt einmal mehr, das Rechtsradikale in Thun ein äusserst gefährliches Gewaltmonopol besitzen und praktisch unbehelligt auf Andersdenkende einprügeln können. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, auch dieses Jahr in Thun ein kraftvolles Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzten, auch wenn Polizei und Rechtsextreme dies mit allen Mitteln zu verhindern versuchen.

Wiederstand tut Not!

Heraus zu antifaschistischen Demos in Thun und überall!

Flüchtlinge bleiben - Nazis vertreiben!

Antifaschismus braucht keine Bewilligung!

Mit freundlichen Grüssen Antifa Thun