Farbe gegen die Bank Julius Bär an der Brandschenkestrasse in Zürich in der Nacht vom 23. auf den 24. Januar 07


CH-Kapital bei jeder Schweinerei sind sie dabei. Vor allem die Banken. Sie bieten Asyl für Fluchtgelder von Diktatoren, für Steuerflüchtlinge des Kapitals weltweit, für Geheimdienstmanipulationen oder Gewinne grosser Ganoven aus Zigarettenschmuggel. Auch wenn die Geldwäscherei micht mehr ganz so einfach geht wie früher.

Wenn eine oder zwei Grosse gewisse Schweinereien ausnahmsweise nicht mitmachen, weil die USA sie massiv unter Druck setzten, übernimmt die grösste Zürcher Privatbank Julius Bär & Co. das Geschäft. Nämlich die Kunden aus dem Iran. UBS und CS sind so stark vom US-Markt abhängig, dass sie der Kriegstreiber-Regierung unter Bush junior vorauseilend in den Arsch kriechen. Darum kündigten sie Ende Januar 06 alle iranischen Konten. Dadurch stehen sie beim wahrscheinlich kommenden Krieg gegen den Iran stramm auf der Seite der USA.

An den Kriegsgewinnen der Iran-Kunden wird die Bank Bär mitverdienen. An ihr ist die UBS mit 20% beteiligt und sie ist seit jeher zuständig für Privatkunden, mit denen sich die UBS Schwierigkeiten in den USA einhandeln könnte. Sie hat eine lange Tradition in reaktionärer Hetze: Nicolas J. Bär sass mit Christoph Blocher und Ulrich Schlüer im Redressment national. Über die UBS ist Bär an der strategischen Partnerschaft mit dem WEF beteiligt, auch wenn sie sich dort direckt heraushält.

Kein ruhiges Hinterland - auch nicht für CH-Banken!
Das Kapital ist angreifbar!