Farbe gegen Bank Sarasin
Wir haben in der Nacht auf Samstag, den 27.Januar die Sarasin SA an der Elisabethenstrasse 46 mit Farbe angegriffen.
Die Bank Sarasin fungiert vorallem als Verwalterin der Vermögen von Reichen und Superreichen. Ihre Aufgabe besteht also darin den uns abgepressten Mehrwert möglichst profitabel wieder in die Ausbeutung anderer ArbeiterInnen zu stecken. Wir greifen dieses Instrument des Kapitals an, denn nicht den Ausbeutern gehört der Mehrwert unserer Arbeit, sondern uns, der arbeitenden Klasse.
Diese militante Aktion reiht sich ein in die Kampagne gegen das diesjährige Treffen der Kriegstreiber und Sozialabbauer in Davos. In diesen zwei Wochen demonstrierten in der Schweiz viele Menschen ihre Ablehnung des WEFs und des kapitalistischen Ausbeutungssystems.
Ferner sieht sich diese Aktion eingebettet in den weltweiten Kampf gegen das Kapital. Wenn die GenossInnen im indischen Volkskrieg revolutionäre Zonen errichten, wenn sich in Oaxaca auf hunderten Blockaden eine solidarische Gesellschaft herausbildet, Wenn in den Knästen von Frauenfeld und Regensdorf Erdogan E. und Marco Camenisch gegen das WEF in den Hungerstreik treten, wenn in Werften von Spanien gestreikt wird, wenn irgendwo auf der Welt ein Mensch die Faust erhebt; es ist unser Kampf! Es ist unser Kampf für eine gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung, unser Kampf für ein Leben in Friede und Solidarität!
Das Kapital ist angreifbar!
Hoch lebe der proletarische Internationalismus!
Hasta la Victoria siempre!