Free Marco Camenisch
Im Rahmen des internationalen Aktionstages zum Prozess gegen Marco Camenisch wurde in der nacht von Donnerstag auf Freitag eine Mauer der Autobahn Bern Thun, an einer vom Zug gut sichtbaren Stelle mit den dem Schriftzug “Free Marco Camenisch !“ versehen.
Diese Aktion soll dazu beitragen auf die zunehmende Repression gegen linke Bewegungen aufmerksam zu machen und dazu Aufrufen die Gefangenen zu unterstützen!
DRINNEN UND DRAUSSEN: DER KAMPF GEHT WEITER!
Am Montag 12. und Dienstag 13. März findet am Obergericht in Zürich erneut ein Prozess gegen Marco Camenisch statt. In diesem Prozess wird das Geschworenengericht über den Antrag von Staatsanwalt Ulrich Weder, Marco Camenisch psychiatrisch begutachten zu lassen, um ihn die Verwahrung zu schicken, beraten.
Nachdem die Verteidigung gegen das Urteil von 17 Jahren Rekurs eingelegte, und das Bundesgericht die Frage zur Neubeurteilung an das Geschworenengericht zurückwies,
nutzte der Staatsanwalt die Gelegenheit und beantragt nun die Verwahrung von Marco Camenisch! Es wäre ein absolutes Novum in der Geschichte der Schweizerjustiz, dass ein politischer Gefangener in die Verwahrung geschickt würde. Lassen wir dies nicht zu, stellen wir uns dagegen: “Free Marco Camenisch“
Unterstützt die Mobilisierung gegen die Verwahrung und für die Freilassung von Marco Camenisch!
gegen Verwahrung und Repression!
Freiheit für Marco Camenisch!
Transpi-Aktion im Zürcher HB
Im Rahmen des internationalen Aktionstages am 9. März 2007 in Solidarität mit den politischen Gefangenen wurde am Zürcher Hauptbahnhof gut sichtbar ein grosses Transparent aufgehängt.
"Keine Verwahrung für Marco Camenisch!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
hier, in Italien..." war darauf zu lesen.
Zudem wurden Flyer verteilt, welche auf den erneuten Prozess gegen Marco Camenisch am 12. März und Weder's Forderung nach Verwahrung, und auf die aktuelle Repressionswelle gegen die kommunistische Bewegung in Italien hinwiesen.
Farbanschlag auf BKW Energie AG - Freiheit für Marco!
Wir haben heute den Hauptsitz der BKW Energie AG am Viktoriaplatz in Bern mit Farbe angegriffen. Mit diesem symbolischen Angriff auf eine Vertreterin der Atomenergielobby beteiligen wir uns am internationalen Aktionstag für den anarchistischen Gefangenen Marco Camenisch und gegen die zunehmende Repression gegen revolutionäre Bewegungen weltweit!
Das Zürcher Geschworenengericht wird am 12. und 13. März 2007 ein weiteres Mal über Marco Camenisch befinden. Das Bundesgericht hat das Strafmass des letzten Prozesses, der vor zwei Jahren stattfand, als zu hoch zurückgewiesen. Für Einmal folgte es den Anträgen von Marcos Verteidigung und wies den Fall zur Neubeurteilung an das Zürcher Geschworenengericht zurück. Marco dürfe statt zu 17 Jahren (die er zusätzlich zur 12 jährigen Haftstrafe, die er bereits in Italien abgesessen hat) maximal zu 6 bis 8 Jahren Knast verurteilt werden.
Der zuständige Staatsanwalt Ulrich Weder will diese Niederlage nicht auf sich sitzen lassen und verlangt nun, dass Marco lebenslänglich verwahrt werden soll.
Mit diesem unsäglichen Angriff will sich die Staatsanwaltschaft nicht nur an einem langjährigen politischen Gefangenen, der sich auch im Knast nie hat brechen lassen, rächen, der Staat will auch gleich ein abschreckendes Signal an die kämpfenden RevolutionärInnen draussen senden: Jetzt, wo Stromlobby, Stromkonzerne und die Regierung wieder neue Atomkraftwerke bauen wollen, soll niemand auf die Idee kommen, Widerstand zu leisten.
Von diesen Signalen werden wir uns aber nicht abschrecken lassen. Wir werden Marcos Kampf/unseren Kampf gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur, den Kampf gegen den Kapitalismus und den Kampf für eine freie und gerechte Welt weiterführen!
Widerstand verwahren? Nix da!
AKWs abschalten!
Kampf dem Kapital!
Freiheit für Marco Camenisch – Freiheit für Alle!
Kommando Marco Libero
Aktion in Liestal für Marco Camenisch
In der Nacht von Freitag auf Samstag haben wir in Liestal verschiedene Transparente für die Freilassung von Marco Camenisch aufgehängt. Auf den Transpis stehen Schriftzüge wie: " Freiheit für Marco!" oder "Keine Verwahrung für Camenisch".
Mit diese Aktion Leisten wir unser Beitrag zum internationalen Aktionstag zum Prozess gegen Marco Camenisch.In der Nacht von Freitag auf Samstag haben wir in Liestal verschiedene Transparente für die Freilassung von Marco Camenisch aufgehängt. Auf den Transpis stehen Schriftzüge wie: " Freiheit für Marco!" oder "Keine Verwahrung für Camenisch".
Mit diese Aktion Leisten wir unser Beitrag zum internationalen Aktionstag zum Prozess gegen Marco Camenisch.
Aufruf:
am 12. und 13. märz findet am obergericht in zürich erneut ein prozess gegen marco camenisch statt. der staatsanwalt ulrich weder will ihn psychiatrisch begutachten lassen, um ihn zu verwahren.
darum rufen wir euch auf, am internationalen aktionstag vom 9.märz 2007 teilzunehmen. und am 12. und 13. märz zahlreich beim obergericht in zürich zu erscheinen.
gegen verwahrung und repression!
für die freilassung von marco camenisch!
am 12. und 13. märz 2007 wird das zürcher geschworenengericht ein weiteres mal über den anarchistischen gefangenen marco camenisch befinden; denn das bundesgericht hat das strafmass des letzten prozesses im sommer 04 als zu hoch zurückgewiesen. der zuständige staatsanwalt ulrich weder verlangt nun eine psychiatrische begutachtung von marco, damit er verwahrt werden kann.
dieser angriff will die pathologisierung eines langjährigen politischen gefangenen erreichen, der sich im knast nicht hat brechen lassen und weiterkämpft. damit rächt sich der staat nicht nur an marco, der den knast nicht mehr lebend verlassen soll; es ist auch eine drohung an alle linken bewegungen - wer sich wehrt, wird verlocht, so ihre botschaft.
gerade jetzt, da regierung und stromlobby pläne zum bau neuer akws schmieden, soll niemand auf falsche gedanken kommen...
wir rufen euch auf, euch an der mobilisierung gegen die verwahrung und für die freilassung von marco camenisch zu beteiligen!
von unterschiedlichen solidaritätsgruppen in europa wurde für den 9. märz 2007 ein internationaler aktionstag ausgerufen, um auf die zunehmende repression gegen linke bewegungen aufmerksam zu machen und um die gefangenen - so auch marco - zu unterstützen. der aktionstag richtet sich zudem gegen die jüngste repressionswelle gegen die kommunistische bewegung in italien.
INTERNATIONALER AKTIONSTAG: 9. MAERZ 07
PROZESS GEGEN MARCO: 12./13.MAERZ 07 OBERGERICHT ZUERICH (HIRSCHENGRABEN 15) 7:45
verwahrung von widerstand? nix da!
freedom and sunshine for marco camenisch - schweine ins weltall!
für eine gesellschaft ohne knäste!
freundInnen und unterstützerInnen von marco camenisch, februar 2007
Berlin: Solidaritätskundgebung
Aus Anlass des 9. März, der von den Roten Hilfe International zum internationalen Aktionstag aus Solidarität mit den kürzlich in Italien verhafteten KommunistInnen ausgerufen wurde, fand in Berlin am Kottbusser Tor eine Solidaritätskundgebung statt.
Die Kundgebung begann mit der Verlesung des gemeinsamen Aufrufs vom Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen und der Roten Hilfe International, in der erklärt wurde, dass weiterhin drei politische Gefangene aus der RAF (Rote Armee Fraktion) in Gefängnissen eingesperrt sind und ihre Freilassung durch den Staat verhindert wird, da sie an ihrer revolutionären Identität festhalten. Weiterhin wurde erklärt, dass das Gefängnismodell Stammheim international exportiert wird und nach der Einführung in der Türkei ein 6 Jahre andauernder Gefängniswiderstand geführt wurde, bei dem 122 Menschen starben.
Im Anschluss an diese Erklärung wurde der Aufruf der Kommission für eine Internationale Rote Hilfe (Brüssel-Zürich) verlesen, in der es hieß: „Am 12. Februar 07 wurden fünfzehn kommunistische Militante im Rahmen einer breiten Repressionswelle (70 Hausdurchsuchungen in Triest, Mailand, Padua, Turin und Zürich) verhaftet. Dieser Angriff richtete sich hauptsächlich gegen Kräfte, die im Aufbau der politisch-militärischen kommunistischen Partei (Construzione per il Partido Communista P-M) arbeiten, aber auch gegen die ganze antikapitalistische Bewegung... Die Intrernationale Solidarität mit den eingeknasteten Revolutionären (in Italien und anderswo) ist umso notwendiger, als die Gefangenen einer immer grimmigeren Repression ausgesetzt sind. Die Erpressung, sich von ihrem Kampf loszusagen, wird überall zur Regel...“ In diesem Aufruf wurde weiterhin erklärt, dass z.B. kranke Gefangene nicht freigelassen werden oder einfache antikapitalistische Dokumente (z.B. Christian Klar, Inaki De Juana) ausreichend sind, um die Freilassung zu unterbinden oder weitere Haftstrafen zu provuzieren. Auch wurde in dem Aufruf Bezug genommen auf den schweizer Anarchisten Marco Camenisch, der in der Schweiz inhaftiert ist und gegen den am 12. März über einen Antrag entschieden werden soll, ob er verwahrt werden soll oder nicht.
Nach diesem Aufruf folgte der Aufruf der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin [ARAB], ind der ebenfalls auf die Situation politischer Gefangener eingegangen wurde. ARAB erklärte, dass der Berliner Antifaschist Matti ebenfalls aus politischen Gründen in Berlin inhaftiert sei und machte deutlich, dass politische „Delikte“ härter bestraft werden, als gewöhnliche Straftaten.
Nach der Verlesung der Erklärungen wurde die Aktionswoche, die im Rahmen des 18.3. in Berlin organisiert wird, vorgestellt und dazu aufgerufen, sich am internatioanlen Kongress in Berlin zu beteiligen.
Während der Kundgebung wurden die Parolen „Freiheit für alle politischen Gefangenen“, „Hoch die internationale Solidarität“ und türkische Parolen wie „Die revolutionären Gefangenen sind unsere Würde“ und „Es lebe die revolutionäre Solidarität“ gerufen.
Neben den Transparenten mit der Aufschrift „Solidarität mit den Verhafteten in Italien“ und „Repression kann uns nicht einschüchtern – Tayad Komitee“ wurden Schilder mit der Aufschrift „Stoppt die Repressionwelle in Italien und der Schweiz“ und „Freiheit für die Gefangenen aus der RAF“ getragen.
Die Solidaritätskundgebung, zu der das Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen aufgerufen hatte und an der sich rund 40 Personen beteiligten, wurde unter anderem unterstützt vom Anti-G8-Bündnis für eine revolutionäre Perspektive, Interkomm, Tayad Komitee und der „We want freedom“-Campaign.
Weitere Aktionen: