Aktion gegen Autoitalia.ch - Freiheit für die Gefangenen aus der PC p-m*



Wir haben in der Nacht auf den 30.04 die Autoitalia.ch, die offizielle Vertretung verschiedener italienischer Luxuskarossen, an der Badenerstrasse besucht und mit Brandsätzen angegriffen. Kurz vor dem 1. Mai, dem Tag des Proletariats, des Internationalismus und dem Kampf für die Perspektive, schicken wir flammende, kommunistische Grüsse an die gefangenen GenossInnen aus der PC p-m in Italien im Speziellen und an alle anderen revolutionären Gefangenen weltweit.

Am 12. Februar verhafteten über 500 Schergen des Kapitals 15 GenossInnen, wegen Beteiligung am Aufbau der *Politisch-Militärischen Kommunistischen Partei, Hausdurchsuchungen bei weiteren GenossInnen wurden durchgeführt.
Die geschürte Histerie kurz nach den Festnahmen zeugt von der Angst der herrschenden Klasse und dies nicht ohne Grund. Nichts fürchten sie mehr als eine proletarische Klasse mit einer Perspektive jenseits der kapitalistischen Produktionsweise. Was gibt es schlimmeres für die Bourgeoisie als eine kämpfende kommunistische Partei die intervenieren, die Organisierung propagieren und Widersprüche konkret aufgreifen kann. Nichts wäre für die KapitalistInnen gefährlicher als eine organisiert kämpfende proletarische Klasse mit der Perspektive Kommunismus.

Gründe für eine andere Gesellschaft zu kämpfen gibt es allemal genug. Der sogenannte kleine Aufschwung der zur Zeit durch die Oekonomie huscht, und die Kapitalüberproduktionskrise kurzzeitig abfedert, nutzt natürlich nicht den ArbeiterInnen und Angestellten. Wenn überhaupt kriegen sie nur einen Brosamen ab, während die Profite der Konzerne in astronomische Höhen steigen. Kriege für die geopolitischen Interessen der Bourgeoisie werden geführt und als Kampf gegen den Terrorismus getarnt der uns alle bedrohe. Während Arbeitsplätze in Länder und Regionen ausgelagert werden in denen die Ausbeutung noch einfacher, noch effektiver ist, wird hier gegen die proletarischen Personen aus anderen Ländern gehetzt, wegen „Arbeitsplatzraub.

Was als eine Aneinanderreihung von Tatsachen, Zuständen oder besser Misständen erscheint gehört zum Wesen der kapitalistischen Produktionsweise in der Phase des Imperialismus, speziell in der Krise. Es sind dies die logischen Auswirkungen einer Phase in der die Produktion von der gesamten Gesellschaft getragen wird, die Aneignung jedoch Privat bleibt. Oder anders, in der die Konzerne und Firmen die gesamte Gesellschaft brauchen um produzieren zu können, das Produkt aber im Besitz der Konzerne und Firmen, oder deren Grossaktionären, bleibt. Insbesondere wenn die Konkurrenz zwischen den grossen Kapitalfraktionen immer noch schärfer wird und die neuen, aufstrebenden „Wirtschaftsmächte“ wie China, Brasilien oder Indien für zusätzlichen Druck sorgen. Einerseits bieten sie den grossen Konzernen die Chance billig auf hohem Niveau zu produzieren, andererseits sind sie natürlich auch Konkurrenten in der Verteilung der besten Stücke der Produktion. Diese Produktion die nur durch die gesamte Gesellschaft aufrecht erhalten und weiter gesteigert werden kann, gibt uns die Möglichkeit die Perspektive des Kommunismus umzusetzen.

Diese Perspektive in der Praxis und Theorie fassbar zu machen ist die PC p-m angetreten, um eben nicht in der Kritik an der kapitalistischen Produktionsweise und deren Auswüchsen hängen zu bleiben. Ein erster Schlag der Repression gegen die GenossInnen wird aber nicht die revolutionären Anstrengungen zum Sturz des Kapitals ersticken, zeigt uns aber wie die Konterrevolution arbeitet und mit welcher Verbissenheit Organisationen und Personen mit einer revolutionären Position und Praxis, KommunistInnen wie AnarchistInnen, verfolgt werden.

Freiheit für alle revolutionären Gefangenen!
Heraus zum ersten Mai – Drinnen und Draussen ein Kampf!
Feuer und Flamme dem AusbeuterInnenstaat – alle Macht dem Proletariat!

Proletarische InternationalistInnen