communiques & texte
Antikapitalistische Kampagne 2011:
Kapitalismus vs. Ökologie
Deepwater Horizon und Fukushima sind nur die Spitze des Eisberges an Umweltkatastrophen, welche der Kapitalismus Tag für Tag in Kauf nimmt und zum Teil aktiv produziert. Im Namen der Profitmaximierung geschieht so vieles, was vernünftig denkende Menschen nie im Leben umsetzen würden. Doch es ist Tatsache, dass der Kapitalismus etwas Unvernünftiges ist. Durch die Potenzierung von Profit und Macht auf wenige Menschen wird dieser Planet in den Schlund einer globalen Katastrophe geführt. Unsere Erde, welche zudem die Lebensgrundlage aller Lebewesen ist, wird tagtäglich weiter zerstört und bringt immer krassere Katastrophen hervor. In diesem Text wollen wir, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, aufzeigen, wie der Kapitalismus unsere Lebensgrundlage zerstört. [...]
Broschüre zur Kampagne
Website der antikapitalistischen Kampagne: www.ak-kampagne.ch
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Projekt Kritik und Klassenkampf:
Aufruf zum Diskussionswochenende
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10. Antifaschistischer Abendspaziergang:
Die Insel
Was heisst das eigentlich, gegen Kapitalismus? Ist ein System ohne Herrschaft überhaupt möglich? Oder würden sich die Menschen gegenseitig abschlachten und massakrieren? Würden sie nicht immer das wollen, was die anderen haben?
Berkmann, ein Anarchist aus dem 20. Jahrhundert, hat ein passendes Gleichnis erstellt. Die kurze Version lautet wie folgt:
Nach einem Schiffsunglück landen einige Überlebende auf einer Insel. Alle Gestrandeten gehen als erstes gemeinsam auf Nahrungssuche und bauen eine provisorische Bleibe auf. Da die Insel sehr fruchtbar ist, gibt es genug um alle satt zu machen. Einer von den Gestrandeten würde nun erklären, dass alles ihm gehöre und niemand etwas essen dürfe, bevor ihm nichts dafür bezahlt worden wäre. Die anderen wären bestimmt entrüstet, nicht wahr? Die Forderung wäre so absurd, dass sie höchstens darüber lachen würden. [...]
Broschüre zum 10. Antifaschistischen Abendspaziergang
Communiqué zum 10. Antifaschistischen Abendspaziergang
Texte zum 10. Antifaschistischen Abendspaziergang (1, 2, 3, 4, 5)
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1.Mai 2010:
Die soziale Marktwirtschaft im Normalzustand
Einige Fakten zum „besten aller möglichen Systeme“
Kapitalismus - seit der Krise heisst er ja wieder so. Noch wenige Wochen vor Ausbruch der Wirtschaftskrise galtals ewiggestrigeR linkeR DogmatikerIn und wurde sofort als miesepetrigeR GegnerIn der (sozialen) Marktwirtschaft enttarnt, wer das Kind beim Namen nannte.
Und noch bei Beginn der Krise konnten JournalistInnen und selbst Gewerkschafter wie z.B. Andi Rieger und Paul Rechsteiner dabei beobachtet werden, wie sie immer über sich selbst erschraken, , wenn sie das Wort „Kapitalismus“ so ganz ohne den Zusatz „Raubtier“ oder „Turbo“ verwendeten.
Jetzt wird in der Öffentlichkeit jedenfalls wieder vom Kapitalismus geredet. Nur leider viel zu gut! Denn anstatt sich Gedanken darüber zu machen, wie diese Wirtschaftsweise endgültig überwunden werden könnte, gelangt der Grossteil der Bevölkerung mit der Bitte an die entsprechenden wirtschaftlichen und staatlichen Eliten, sie sollen dafür sorgen, dass die Wirtschaft wieder wachse. Im öffentlichen Diskurs stellt sich fast die ganze Welt die Frage, was zu tun sei, damit der Kapitalismus wieder funktioniere wie vor der KriseAber wie war das eigentlich, als der Kapitalismus noch normal funktioniert hat? [...]
Communiqués(1, 2) & Broschürentext (Die soziale Marktwirtschaft im Normalzustand, FaschistInnen sind keine AntikapitalistInnen, Lohnarbeit überwinden, nicht „gerechter“ machen, Wer nimmt da wem was weg?)



